Notrufsystem für ALS Patienten

Die Kooperation zwischen LIFEtool und social hands trägt ihre ersten Früchte, denn wir konnten gemeinsam ein wichtiges Projekt realisieren und einem Menschen helfen, der Unterstützung wirklich gebrauchen kann.

Ein pensionierter Informatiklehrer aus Linz, ist seit geraumer Zeit an ALS erkrankt. Erst vor kurzem konnte durch die Ice-Bucket Challenge, vermehrt Aufmerksamkeit für diese Krankheit geweckt werden. ALS ist eine sehr schnell fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems, was unter anderem bedeutet das Hilfe oft rasch benötigt wird.

Patienten leiden an sichtbaren Schwund der Muskulatur, zuerst an den Extremitäten, später auch im Gesicht und am übrigen Körper.

Leider ist die Krankheit bei Herrn K. schon fortgeschritten. Er kann nicht mehr reden und ist auf die Pflege seiner Frau angewiesen, die ihn rund um die Uhr pflegt. Als Kommunikationsmittel verwendet er ein Tablet, welches er mit einer Augensteuerung bedient. Selbst das gesamte Know-how eines Informatikers hilft nicht mehr, denn Herr K. ist nicht mehr in der Lage, den Computer mit einer Maus zu bedienen. Durch das Tablet erhält er auch ein Stück weit seine Würde als ehemaliger Informatiklehrer wieder. Das erste Wort, welches er mit der Augensteuerung beim Test geschrieben hat, war: „Genial“.

Was für ihn zurzeit sehr wichtig ist, ist ein Notrufsystem, das er mittels Kopftaster bedienen kann. Dazu wird auch noch ein spezielles Montagesystem benötigt. Mit diesem Alarmsystem kann er seine Frau benachrichtigen, wenn er sie benötigt. Selbstverständlich ist dies eine große Hilfe für ihn, aber auch für seine Frau, die jetzt nicht mehr Tag und Nacht Angst um ihren Mann haben muss, dass dieser dringend Hilfe benötigt.

Wie schon erwähnt ist ALS ist eine rasch fortschreitende Krankheit, Hilfe wird schnell benötigt. Oft dauert es zu lange um bei öffentlichen Stelle Unterstützung akquirieren zu können, deshalb ist social hands froh Herrn K. umgehend helfen zu können.

Das gesamte System kostet 600,- Euro und wird zu 100 Prozent von social hands finanziert.